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Zum Kotzen

Als Steuerzahler dürfen Sie nun tief durchatmen. Zumindest statistisch. Denn bis zum 28. Juli haben Sie ausschließlich für den Steuersäckel gearbeitet. 1976 war es noch der 23. Juni. So ändern sich nicht nur die Zeiten, sondern auch die Steuern.
Und es steht zu befürchten, dass es in den kommenden Jahren bis Weihnachten dauern wird, bis der Staat befriedigt ist. Weil ja nach den Wahlen in Wien und der Steiermark saftige Steuererhöhungen ins Haus stehen dürften.
Langsam bin ich der gar nicht mehr einsamen Meinung, dass mir der Staat hochkant den Buckel runterrutschen kann. Und mit der Zunge bremsen, je nach Gusto.
Übrigens: Genau am 28. Juli betrug die Pro-Kopf-Verschuldung pro Erwerbstätigen sagenhafte 46.161 Euro.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich diese Schulden je gemacht haben soll.
Höchste Zeit also, dass Politiker auch persönlich für ihr Tun haften. So wie jeder Kaufmann auch. Und wenn dieser so wirtschaftet wie die politisch Verantwortlichen, steht er rasch vor dem Richter.
Aber das wird wohl bei uns nicht passieren. Da gibt’s höchstens noch ein nettes Pöstchen zum Abschied. Irgendwo bei der ÖBB, Asfinag oder sonst wo.
Zum Kotzen, findet Ihr

Kurt Nebehaj